Freitag, 27. Juni 2014

Change yourself

Vielleicht merkt ihr gerade, dass ich mir sehr viele Gedanken über das Leben mache. Darüber, wie ich momentan bin und wie ich gern wäre. Darüber, dass anscheinend viele Menschen aufgehört haben, zu denken. Oder nur an sich denken.

Umso schöner ist es, dass ich gerade jetzt viele Menschen treffe, die meine Gedankengänge teilen. Es tut gut, zu wissen, dass ich mit meiner Weltanschauung nicht alleine bin. Meine vorherigen Posts drehten sich um den Umgang mit der Welt, dem Planeten Erde. Heute geht es um den zwischenmenschlichen Umgang.

Wörter wie "bitte" oder "danke", einfache Eigenschaften wie Höflichkeit und Ehrlichkeit scheinen zu einem Großteil aus der heutigen Gesellschaft verschwunden zu sein.
Kleines Beispiel: An der Supermarktkasse begrüße ich die Kunden, biete meine Hilfe an, bedanke mich und wünsche einen schönen Tag. Oft bekomme ich nur zurück "machen Sie mal die Zigaretten auf", man wünscht mir keinen schönen Tag, bedankt sich nicht. Es sind so winzig kleine Wörter, die den Umgang untereinander um so vieles schöner gestalten würden.

Mittlerweile habe ich gemerkt, dass ich diese Eigenschaft an den Menschen nicht ändern kann. Der erste Weg die Gesellschaft zu verbessern ist, an sich selbst zu arbeiten. Noch netter, höflicher und hilfsbereiter sein. Denn wenn man den anderen nur Gutes gibt, macht man es ihnen schwerer, darauf mit negativem Verhalten zu antworten.

Hier ein paar kleine Tipps dazu :)


  • Grüßt die Leute auf der Straße. Sagt bitte und danke. Vielleicht werden es die Menschen um euch herum nicht aktiv aufnehmen, aber im Hinterkopf werden sie es merken und sich darüber freuen.
  • Seid hilfsbereit. Einfach nicht mehr nachdenken, sondern fremden Menschen helfen. Und wenn man nur eine Wasserkiste zum Auto trägt, sie werden euch diese kleine Tat danken.
  • Fragt eure Freunde, wie es ihnen geht. Nehmt Anteil an deren Leben und beschränkt die Freundschaft nicht auf gemeinsames Feiern gehen oder ähnliches.
  • Sagt den Menschen die ihr liebt, dass ihr sie liebt. Nichts macht glücklicher als ein kleiner Satz wie "ich hab dich lieb" oder "du bist wichtig für mich". Das stärkt eure Beziehung zu diesen Menschen!
  • Lächelt. Der schnellste und simpelste Weg, sein Umfeld glücklich zu machen, ist, zu lächeln.


Dienstag, 24. Juni 2014

Ein kleiner Anfang

Wie ich ja in den vorhergehenden Posts bereits angesprochen hatte, möchte ich mein Leben ein wenig umkrempeln. Ich möchte meinen Kunststoffverbrauch minimieren und mehr auf nachhaltige Produkte setzen. Heute gibt es also ein paar Vorschläge, wie man das in die Tat umsetzen kann :)

1. Zahnbürste
Das Thema Zahnbürste klingt anfangs wirklich kompliziert, denn in welchem Supermarkt findet man schon eine Zahnbürste ohne Kunststoff? Die Lösung lautet: Ecobamboo

Der Griff ist aus Bambus und die Verpackung ebenfalls umweltfreundlich.

2. Aufbewahrung für Küchenutensilien
Als ich vor ein paar Wochen in Weil am Rhein im Vitrahaus war, gab es dort einen Coffee-to-go Becher aus Mais. Mittlerweile ärgere ich mich echt, dass ich den nicht gekauft hab. Aber ich habe bei green your life Aufbewahrungsboxen aus dem gleichen Materiell gefunden, die sogar spülmaschinenfest sind! Lasst euch nicht vom Preis abschrecken, Tupperware ist nicht billiger ;)


3. Kochutensilien
Ich muss gestehen, meine gesamten Kochwerkzeuge bestehen entweder aus Kunststoff oder aus Metall. Bei greenliving findet man alles, was das kochende Herz begehrt! Dort gibt es übrigens auch Möbel :)




Wie ihr seht, sind all diese Produkte etwas teurer, aber lohnt es sich nicht, in den Erhalt der Umwelt zu investieren? Ich werde demnächst (mal wieder..) umziehen und plane, nach und nach meine bereits vorhandenen nicht-nachhaltigen Dinge durch nachhaltige zu ersetzen. Das wird sicher seine Zeit dauern, aber ich bin fest davon überzeugt, dass es Sinn macht.

Habt ihr bereits Dinge in eurem Alltag ersetzt und Erfahrungen damit gemacht?

Samstag, 21. Juni 2014

Warum vergessen wir so leicht?

Täglich wird über Skandale berichtet. Wochenlang werden diese Themen hochgepusht, doch sobald nicht mehr darüber berichtet wird, scheinen sie aus unseren Köpfen zu verschwinden. Hierfür gibt es zahlreiche Beispiele, wie den Wiesenhof-Skandal 2012, der McD-Skandal vor ein paar Wochen oder der BK-Skandal.

Mittwoch, 18. Juni 2014

Geht es denn nicht auch anders?

Ein weiteres Thema, das mich derzeit stark beschäftigt ist der Kunststoffverbrauch. Da ich in einem Supermarkt arbeite, kann ich grob einschätzen, wie viel Kunststoff täglich über das Band geht. Und das ist bei weitem nicht wenig!

Angefangen beim Obst und Gemüse: 80% wird bereits in Kunststoffverpackungen geliefert. Seien es die 10 verschiedenen Tomatensorten, das Äpfel-5er-Pack oder die Bio-Zucchini. Alles schön eingeschweißt in einer Plastikschale. Nebendran liegen noch Plastiktüten, um die losen Obst- und Gemüsesorten darin zu verpacken.

Es gibt tatsächlich Kunden, die für jedes Teil (auch wenn es nur eines ist!) eine neue Tüte benutzen. Zum einen bräuchte man theoretisch gar keine Tüte, Obst geht ja nicht kaputt, wenn man es in den Einkaufswagen legt. Und zum anderen schadet es auch nicht, wenn man Äpfel, Birnen und Karotten in eine Tüte tut. So oder so, hier wäre viel Sparpotenzial vorhanden!

Beim Obst und Gemüse hört das Ganze aber leider nicht auf, die meisten vorhandenen Lebensmittel sind in Kunststoff verpackt bzw. werden in Kunststoff eingeschweißt geliefert.

Mittlerweile gibt es auch Kunststofffreie Supermärkte, diese Idee halte ich für absolut großartig! Ich hoffe, dass es in Augsburg auch bald einen geben wird.

Zurück zum Supermarkt: An der Kasse erreicht der Kunststoffverbrauch dann seinen Höhepunkt, wenn manche Leute (die übrigens teilweise 3-4 mal am Tag kommen) sich in Plastiktüten eindecken. Die billigste Tüte bei uns kostet 15 Cent, hält aber auch nur einen Einkauf. Bzw. man könnte sie sehr wahrscheinlich noch mal verwenden, und wenn nur als Mülltüte. Aber wer macht das schon?


Wäre es nicht sinnvoller in die 1€ Stofftüte zu investieren? Die kann man über einen langen Zeitraum wieder benutzen. Ich persönlich benutze eine große Ikea-Tüte, in der sammle ich zuerst meine Pfandflaschen (zu dem Thema wird es einen anderen Post geben), gebe diese ab und fülle die Tasche wieder mit meinen Einkäufen. 

Denkt doch mal über euch und euer Verhalten bezüglich diesem Problem nach. Für weitere Verbesserungsvorschläge bin ich gerne offen!

Sonntag, 15. Juni 2014

Über die wichtigen Dinge des Lebens...

Mir ist aufgefallen, dass ich mir in letzer Zeit weder viele Gedanken über meine Umwelt, Mitmenschen oder die globale Situation mache. Um dies zu ändern, werde ich ein paar Posts eben diesen Gedanken widmen, um sie für mich selbst zu sammeln und mit euch zu teilen – vielleicht fangt ihr ja auch an, umzudenken.

Der erste Post dieser Reihe soll sich mit den wirklich wichtigen Dingen des Lebens befassen, nicht mit denen, die für uns wichtig und lebensnotwendig erscheinen.

Sicher ist es schön, ein schnelles Auto zu fahren, ein riesen Haus zu haben oder nur in Designerstücken gekleidet zu sein. Aber a) können sich das die wenigsten leisten und b) wenn man ehrlich zu sich selbst ist, machen materielle Dinge nicht wirklich glücklich.

Ist es nicht viel wichtiger, Freunde zu haben, die immer hinter einem stehen? Eine Familie, die immer für einen da ist? Wenn man nämlich hinter die Fassade der eher materiell-orientierten Menschen blickt, fällt auf, dass diese im Grunde sehr einsam sind.

Ich für meinen Teil bin fest davon überzeugt, dass man auf jeden Fall auch in einer kleinen Wohnung, ohne Auto und ohne Pradataschen sehr glücklich sein kann! Denn wahres Glück geht von einem selbst aus und von dem, was man tut.

Geht mal tief in euch und überlegt, was euch wirklich glücklich macht. Ein prallgefüllter Kleiderschrank oder ein unglaublich lustiger Abend mit den besten Freundinnen? Lasst uns wegkommen von dem Gedanken, dass man das Glück auf Erden nur an materiellen Dingen messen kann.


Denn in Wirklichkeit liegt das Glück in einem selbst!